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Meißner Senioren-Union mahnt: bestehlt nicht durch leichtfertiges Schuldenmachen unsere eigenen Kinder und Enkel! (17.12.2008)
Angesichts der beispielsweise durch die vom DGB-Chef Sommer am 15.12. geforderten Bereitschaft, die bestehenden wirtschaftlichen Probleme primär durch steigende staatliche Mehrausgaben und Subventionen lösen zu wollen, mahnt die Senioren-Union im Kreis Meißen vor einer unkontrolliert eskalierenden Zusatzverschuldung der öffentlichen Haushalte. Wer die Kanzlerin auffordert, "endlich Geld in die Hand zu nehmen" und "Mittel freizumachen", solle deutlich sagen, woher das Geld kommen soll und wer die erneuten Schulden zurückzahlen soll.
Heutzutage ist jeder in der Bundesrepublik durch die Staatsverschuldung bereits mit ca. 19.000€ verschuldet - vom Rentner bis zum Neugeborenen. "Wer diese Schulden vergrößern will, der muss sich auch über einen späteren Schuldenabbau Gedanken machen!" so die Versammlung der Seniorinnen und Senioren im Kreis Meißen. "Wer unbedacht und leichtfertig neue Schulden macht, bestiehlt unsere Kinder und Enkel! Wir können nicht ungehemmt über unsere Verhältnisse leben und die Folgen den kommenden Generationen aufbürden. Eigenes Mittun und Mutmachen sind gefragt", so der Kreisvorsitzende der SU, Dr. Jork.
Die Meißner Senioren-Union begrüßt ausdrücklich den besonnen Umgang durch unsere Kanzler, Angela Merkel, mit der aktuellen überaus kritischen Wirtschaftslage und ihre Aufforderung, in gemeinsamer Verantwortung Arbeitsplätze zu erhalten.
Dr.-Ing. Rainer Jork, Pressesprecher der SU
17.12.2008
Zitat
Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen. George Bernard Shaw |


